Biografien

„Das müsste man aufschreiben, das darf der Nachwelt nicht verlorengehen!“ Auf Familienfeiern machen Anekdoten die Runde, im vertraulichen Gespräch tauchen Erinnerungen auf, die den Erzählenden und den Zuhörenden viel bedeuten. Vielleicht haben Sie schon manches Mal gedacht, dass diese Erinnerungsschätze eigentlich festgehalten werden müssten. Doch wie soll das gehen? Wann ist (oder wann nimmt man sich) Zeit dafür? Wo fängt man an, wo hört man auf, wie kann das alles geordnet werden? Was soll erzählt werden und was nicht? Wie geht man mit schmerzhaften Erfahrungen um?

Als Biografin begleite ich seit mehreren Jahren Menschen dabei, ihre Erinnerungen festzuhalten. Vielfach ist es so, dass sich bestimmte Dinge in der Rückschau, mit etwas Distanz, vielleicht auch durch bestimmte Fragen, besser einordnen lassen, dass Entscheidungen, die getroffen wurden, Wege, die eingeschlagen wurden, noch einmal neu nachvollziehbar werden. Wie die Jahrringe eines Baumes ist auch Ihr Lebensweg nicht symmetrisch und geradlinig, und das macht Ihre Erinnerungen, Ihre Lebensgeschichte so einzigartig. Im Hinsehen und Erinnern werden Sie die Struktur Ihres Lebens vielleicht besser lesen können.